Linux: Multitasking und Multiuser inbegriffen



Bei Linux handelt es sich um ein Betriebssystem, das auf GNU basiert und UNIX-ähnlich ist. Als eine der wenigen Ausnahmen unter den UNIX-artigen Systemen ist es für jedermann frei verfügbar – der Programmquellcode inklusive. Häufig fällt in diesem Zusammenhang die Bezeichnung „open source“. Dabei ist es der sogenannte Kernel einschließlich seiner Module und der dazugehörigen Daten, die das Linux an sich ausmachen. All die ergänzenden Tools und Anwendungen werden dann in den verschiedenen Paketen, die auf dem Markt erhältlich sind und als Distributionen bezeichnet werden, von dem jeweiligen Anbieter frei zusammengestellt. Jede Distribution ist mit einer Dokumentation versehen und mit einem Setup-Tool, etwa dem bekannten YaST bei Novell Suse Linux.

Zu den Features von Linux gehört zum einen Multitasking, also die Möglichkeit, mehrere Programme quasi gleichzeitig auszuführen. Zum anderen ist Linux Multiuser-fähig, d.h. verschiedene Benutzer können parallel zueinander arbeiten. Ein weiteres Merkmal ist etwa POSIX, das Portable Operating System Interface, welches die Schnittstelle zwischen einer Anwendung und dem Betriebssystem ausmacht. Ebenso erwähnenswert ist Protected Mode – ein Speicherschutzmechanismus, durch den verhindert wird, dass ein Prozess auf den Speicherbereich eines anderen zugreift sowie Shared Memory. Mit dem letztgenannten lassen sich gemeinsam verwendete Speicherbereiche festlegen, in denen die Anwendungen ihre Daten austauschen können, was den Datentransfer beschleunigt.

Wer sich mit den Eigenschaften von Linux näher vertraut machen möchte, für den dürfte die Teilnahme an einem Fachlehrgang Seminar: Novell Suse Linux die richtige Wahl sein.

 

Hinzufügedatum: 2008-07-08 19:18:29 Hits: 510

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