Bunzlauer Keramik
Die Bunzlauer Keramik wurde damals nach der Niederschlesischer Stadt Bunzlau benannt. Heute liegt diese Stadt in Polen, und wir Boleslawiec genannt. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die polnische Ton Firma eine sehr hohe wirtschaftliche Bedeutung. Ihr typischer Dekor der keramischen Waren war sehr stilbildend. Auch heute noch wird Bunzlauer Keramik von Kennern geschätzt und begehrt. Zeugnisse davon sind nicht zuletzt die zahlreichen Bunzlauer Keramikversand Anbieter die wir heute im Internet finden.
Doch was macht Bunzlauer Keramik so besonders?
Besonders zu schätzen wusste man die Tonwaren, da sie extrem Feuerfest und zur damaligen Zeit nicht gerade weit verbreiteten waren. So wurden Koch- und Schmortöpfe und Warmhalten Kannen hergestellt. So konnten gerade diese Artikel vor zügig für die Verwendung auf Herdplatten genutzt werden.
Besonders das Braunzeug der Firma Bunzlauer Keramik, wurde sehr weit verbreitet. Über Deutschland hinaus bis nach England, Skandinavien, die Schweiz und Holland. Selbst exportiert wurden die Tonwaren bis nach Übersee. Neben der Feuerfestigkeit war auch die Temperaturwechselbeständigkeit ein wichtiger Vorteil der Waren. Haarrissen waren in den Tonwaren kaum zu erkennen. Eine damals ebenfalls sehr bedeutsame Errungenschaft.
Der abgebaute Ton der aus dem Trockenbecken Bunzlauer-Naumburg stammt, wurde bei 1260 Grad Celsius gebrannt. Eine dichte Schicht Lehmglasur aus rotbraunem Lehm machte das Material für alle Arten von Flüssigkeiten undurchlässig. Bleifreiheit spielte bei der Produktion schon immer eine große Rolle. Dies bedeutete schon frühzeitig einen großen Erfolg der "Bunzlauer Keramik".
Der gerade genannte Vorzug der Feuer- und Temperaturempfindlichkeit und -festigkeit verlor ab der Einführung von Emailwaren ihre Bedeutung. Später, zum Beginn des 20. Jahrhunderts lösten vor allem Aluminium Teile die alten Tonwaren ab. Vorratsgefäße wurden eingeführt, und so wurden manche Teile der Bunzlauer Keramik überflüssig. Später wurden auch in den Städten diese Vorratsgefäße immer überflüssiger, da bessere Verkehrsanbindungen geschaffen wurden.
1889 gab es bedeutende Neuerungen im Bereich des Töpferhandwerks. Eine Staatliche Keramische Fachschule in Österreich vermittelte dieses neue Wissen. Einige kleinere Handtöpfereien gab es bis zuletzt rund um Bunzlau. Diese waren meist in Familienbesitz. Konkurrenz gab es damals nur Seiten der Stadt Bunzlau. Dort standen Werkstätten, die ebenfalls keramische Erzeugnisse fertigten.
Ja, Bunzlauer Keramik blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, sehr bewegt sogar. Und auch heute noch ist Bunzlauer Keramik ein Begriff den man in der ganzen Welt kennt und schätzt. Wenn Sie Interesse an Bunzlauer Keramik haben, dann statten Sie dem Onlineshop www.bunzlauergrosshandel.de doch mal einen Besuch ab. Hier finden Sie einer der größten Produktpaletten rund um Bunzlauer Keramik im Internet.
| Powered by Sigsiu.NET | ![]() |
|
| Zuletzt veröffentlichte Artikel |
|---|
| Pressemitteilungen |
|---|
| Artikelweb | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
